cong 從(V): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Macht und Herrschaft
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (1 Version importiert)
K (1 Version importiert)
Zeile 40: Zeile 40:
== Belegstellen ==
== Belegstellen ==


{{#ask:[[gehört zu Teilprojekt::Herrschaftssicherung durch Konsensorientierung: Die Institutionalisierung von Kritik in China von der Antike bis in die frühe Kaiserzeit]] [[Kategorie:Belegstelle]] [[ist Beleg für::cong 從]]
{{#ask:[[gehört zu Teilprojekt::Herrschaftssicherung durch Konsensorientierung: Die Institutionalisierung von Kritik in China von der Antike bis in die frühe Kaiserzeit]] [[Kategorie:Belegstelle]] [[ist Beleg für::cong 從(V)]]
| mainlabel = Quelle de
| mainlabel = Quelle de
| ?Quellenangabe zh = Quelle zh
| ?Quellenangabe zh = Quelle zh

Version vom 19. Januar 2020, 12:24 Uhr

Teilprojekt 16 - TP Schwermann
Sprache Altchinesisch
Wortfeld Herrschaftseliten

 

Lexem

Lexem Wortart Übersetzung Anmerkung
cong 從 V (jemandem) folgen / dienen

Zugehörige Kollokationen

Keine Vorkommen gefunden

Belegstellen

Quelle deQuelle zhZitatÜbersetzung
Chunqiufanlu, „Wei De suo sheng“; Chunqiufanlu 1992, S. 462春秋繁露, „威德所生“; 春秋繁露 1992, 四六二頁民之從主也,如草木之應四時也。喜怒當寒暑,威德當冬夏。冬夏者,威德之合也;寒暑者,喜怒之偶也。喜怒之有時而當發,寒暑亦有時而當出,其理一也。Dass das Volk dem Herrscher (zhu 主(N)) folgt (cong 從(V)), ist wie, dassGräser und Bäume auf die vier Jahreszeiten reagieren. Freude und Wut entsprechen Kälte undWärme, Autorität (wei 威/畏(N)) und Charisma (de 德(N)) entsprechen Winter und Sommer.Winter und Sommer sind die Entsprechung von Autorität (wei 威/畏(N)) und Charisma (de德(N)); Kälte und Wärme sind das Gegenstück zu Freude und Wut. So wie Freude und WutZeiten haben, zu denen sie aufkommen, haben auch Kälte und Wärme Zeiten, zu denen siehervortreten, das Prinzip ist eines.
Chunqiufanlu, „Wei De suo sheng“; Chunqiufanlu 1992, S. 462.4春秋繁露, „威德所生“; 春秋繁露 1992, 四六二頁為人主者,居至德之位,操殺生之勢,以變化民。民之從主也,如草木之應四時也。喜怒當寒暑,威德當冬夏。冬夏者,威德之合也;寒暑者,喜怒之偶也。喜怒之有時而當發,寒暑亦有時而當出,其理一也。Derjenige, der als Herrscher (zhu 主(N)) über die Menschen fungiert, befindet sich in der Position (wei 位(N))(ju wei 居位) des höchsten Charismas (de 德(N)), er hat die Macht(position) über Tod und Leben in seinen Händen (cao shi操勢), um das Volk zu verändern. Dass das Volk dem Herrscher (zhu 主(N)) folgt (cong 從(V)), ist wie, dass Gräser und Bäume auf die vier Jahreszeiten reagieren. Freude und Wut entsprechen Kälte und Wärme, Autorität (wei 威/畏(N)) und Verpflichtungsfähigkeit (de 德(N)) entsprechen Winter und Sommer. Winter und Sommer sind die Entsprechung von Autorität (wei 威/畏(N)) und Verpflichtungsfähigkeit (de 德(N)); Kälte und Wärme sind das Gegenstück zu Freude und Wut. So wie Freude und Wut Zeiten haben, zu denen sie aufkommen, haben auch Kälte und Wärme Zeiten, zu denen sie hervortreten, das Prinzip ist eines. […] Dass Freude und Wut, Autorität (wei 威/畏(N)) und Verpflichtungsfähigkeit (de 德(N)) an direkter Stelle nicht nicht aufkommen können, ist wie, dass Kälte und Wärme, Winter und Sommer zu ihren entsprechenden Zeiten nicht nicht hervorkommen können.
Dadai liji, „Wu Di De“; CHANT (201904021553)大戴禮記, “五帝德”; CHANT (201904021553)順天之義,知民之急;仁而威,惠而信,修身而天下服。取地之財而節用之,撫教萬民而利誨之,歷日月而迎送之,明鬼神而敬事之。…… 日月所照,風雨所至,莫不從順。Er [i.e. Kaiser Ku] folgte (shun 順(V)) den Prinzipien des Himmels und kannte die Dringlichkeiten des Volkes; er war gütig und Ehrfurcht erregend (wei 威/畏(V)), fürsorglich und glaubwürdig, er kultivierte sich und die Welt (tian xia 天下(N)) unterwarf sich [ihm] (fu 服(V)). Er nahm die Güter der Erde und nutzte sie sparsam, er nährte und lehrte die zehntausend Völker und brachte ihnen Nutzen und Belehrung; er berechnete Sonne und Mond und begrüßte und verabschiedete sie, er verstand die Geister und diente (shi 事/仕(V)) ihnen respektvoll. […] [Innerhalb dessen], was Sonne und Mond erleuchtet, was Wind und Regen erreicht, gab es niemanden, der ihm nicht folgte (cong 從(V)) und sich ihm nicht fügte (shun 順(V)).
Guoyu, „Zhou yu zhong“; Guoyu jijie 2002, S. 54國語, „周語中“; 國語集解 2002, 五四頁王以晉君為能德,故勞之以陽樊。陽樊懷我王德,是以未從于晉。Der König (wang 王(N)) hielt den Fürsten (jun 君(N)) von Jin für jemanden, der fähig war, großzügig zu sein (de 德(N)), deshalb beschäftigte er ihn in Yangfan. [Die Bewohner von] Yangfan schätzten die Verpflichtungsfähigkeit (de 德(N)) unseres Königs (wang 王(N)), aus diesem Grund haben sie nie Jin gefolgt (cong 從(V)).
Guoyu, „Zhou yu“ 2.1; Guoyu jijie 2002, S. 51國語,“周語“ 2.1; 國語集解 2002, 五一頁富辰曰:「昔吾驟諫王,王弗從,以及此難。若我不出,王其以我為懟乎!」乃以其屬死之。Fuchen sagte: „Einst remonstrierte (jian 諫(V)) ich beharrlich gegen den König (wang 王(N)), doch er (wang 王(N)) weigerte sich, darauf zu hören (cong 從(V)), weshalb dieses Verhängnis eintrat. Wenn ich nun nicht hinausführe, dann würde der König (wang 王(N)) wohl von mir annehmen, ich sei verbittert!“ Daraufhin ging [Fu Chen] zusammen mit seinem Gefolge (shu 屬(N)) für ihn (den König) in den Tod.
Han shi wai zhuan, „Juan qi“; CHANT (201904031218)韓詩外傳, „卷七“; CHANT (201904031218)周舍對曰:「願為諤諤之臣,墨筆操牘,從君之過而書之,日有記也,月有成也,歲有效也。」Zhou She entgegnete: „Ich wünsche, [Euer] freimütig sprechender (ee 諤諤/咢咢/愕愕/鄂鄂(V)) Minister (chen 臣(N)) zu sein. Mit in Tusche getränktem Pinsel und einem Schreibbrett in der Hand, folge (cong 從(V)) ich Euren Übertritten und schreibe sie nieder. Jeden Tag wird es eine Aufzeichnung geben. Jeden Monat einen Verdienst und jedes Jahr gute Ergebnisse.“
Hanfeizi, „Guishi“; Hanfeizi jijie 1998, S. 412韓非子, „詭使“; 韓非子集解 1998, 四一二頁據法直言,名刑相當,循繩墨誅姦人,所以為上治也而愈疏遠;諂施順意從欲以危世者近習。Sich auf die Gesetze (fa 法(N)) stützen und gerade heraussprechen (zhi yan 直言), Titel und Strafen (xing 刑(N)) sich gegenseitig entsprechen lassen, der Tinte der Schlagschnur (sheng mo 繩墨(N)) folgen und die Niederträchtigen hinrichten, [dies] sind die Mittel, um die höchste Form der Ordnung (zhi 治(N)) zu erreichen; aber solche Leute werden zunehmend fern gehalten, und diejenigen, die andere bauchpinseln, sich selbst vergnügen und ihrem eigenen Willen folgen (cong 從(V)), womit sie die Welt in Gefahr bringen, diese gehören zu denen, die dem Kaiser am nahsten sind.
Hanfeizi, „Wai chu shuo you shang“; Hanfeizi jijie 1998, S. 328.1韓非子, „外儲說右上“; 韓非子集解 1998, 三二八頁民之從公也,為慎產也,公因而迎殺之,失所以為從公矣。Dass das Volk Euch (gong 公(N)) folgt (cong 從(V)) liegt daran, dass sie behutsam auf ihre Lebensgrundlage achten. Da Ihr (gong 公(N)) gegen sie angeht und sie tötet, verliert ihr dasjenige, weswegen sie Euch (gong 公(N)) folgten (cong 從(V)).
Hanfeizi, „Yang quan“; Hanfeizi jijie 1998, S. 52韓非子, „揚權“; 韓非子集解 1998, 五二夫妻持政,子無適從。Wenn Ehemann und Ehefrau sich um die Herrschaft (zheng 政(N)) streiten, dann können die Kinder ihnen nicht angemessen folgen (cong 從(V)).
Hanfeizi, „You du“; Hanfeizi jijie 1998, S. 36.1韓非子, „有度“; 韓非子集解 1998, 三六頁先王之法曰:「臣毋或作威,毋或作利,從王之指;無或作惡,從王之路。」 古者世治之民,奉公法,廢私術,專意一行,具以待任。Das Gesetz (fa 法(N)) der frühen Könige (wang 王(N)) besagte: „Minister (chen 臣(N)) sollen unter keinen Umständen Autorität (wei 威/畏(N)) aufbauen, sie sollen unter keinen Umständen Profite aufbauen, [sie sollen] der Intention des Königs (wang 王(N)) folgen (cong 從(V)); sie sollen unter keinen Umständen Böses tun, [sie sollen] dem Pfad des Königs (wang 王(N)) folgen (cong 從(V)).“ Im Altertum hielt das Volk eines geordneten (zhì / chí 治(V)) Zeitalters das öffentliche Recht aufrecht (feng fa 奉法) und verwarf private Tricks, sie konzentrierten ihre Ansichten und einten ihr Handeln, sie warteten alle darauf, ihnen zugewiesene Aufgaben zu erledigen.
Hanshu, „Jia Zou Mei Lu zhuan“; Hanshu 1962, S. 2330漢書, „賈鄒枚路傳“; 漢書 1962, 二三三零頁古者聖王之制,史在前書過失,工誦箴諫,瞽誦詩諫,公卿比諫,士傳言諫過,庶人謗於道,商旅議於市,然後君得聞其過失也。聞其過失而改之,見義而從之,所以永有天下也。Im Altertum war es das System (zhi 制(N)) der weisen Könige (wang 王(N)), dass die Schreiber vorerst die Übertritte und Fehler niederschrieben, die Handwerker ermahnende Remonstrationen (zhen 箴(N))(jian 諫(N)) vortrugen, die Musiker dichterische Remonstrationen (jian 諫(N)) sangen, die Herzöge (gong 公(N)) und Ministerpräsidenten (qing 卿(N)) die Remonstrationen (jian 諫(V)) abglichen, die Dienstmänner (shi 士(N)) die Worte weitergaben, um gegen Fehltritte zu remonstrieren (jian 諫(V)), das einfache Volk Kritik (bang 謗(V)) in den Gassen übte, die Händler und reisenden Händler auf dem Markt diskutierten (yi 議(V)) und erst dann der Fürst (jun 君(N)) seine Übertritte und Fehler zu hören bekam. Er hörte von seinen Übertritten und Fehlern und korrigierte sie: Er sah die Anständigkeit und folgte (cong 從(V)) ihr. Dadurch herrschte (you 有(V)) er ewig über die Welt (tian xia 天下(N)).
Hanshu, „Wuxing zhi zhong zhi shang“; Hanshu 1962, S. 1376漢書, „五行志中之上“; 漢書 1962, 一三七六頁言之不從,是謂不乂 [...] 乂,治也。Dass den Worten nicht gefolgt (cong 從(V)) wird, das nennt man „nicht yi“ (bu yi 不乂; unreguliert, unregiert) (yi乂(V)). […] Yi (乂) ist regulieren/regieren (zhì / chí 治(V)).
Huainanzi, „Binglüe xun“; Huainanzi jishi 1998, S. 1045淮南子, „兵略訓“; 淮南子集釋 1998, 一零四五頁教之以道,導之以德而不聽,則臨之以威武。臨之威武而不從,則制之以兵革。Lehrt man sie mit Hilfe des Wegs und weist sie mit Charisma (de 德(N)) an (dao 道/導(V)), aber sie hören nicht, dann begegne (lin 臨(V)) man ihnen mit Autorität (wei 威/畏(N)) und Gewalt (wu 武(N)); begegnet (lin 臨(V)) man ihnen mit Autorität (wei 威/畏(N)) und Gewalt (wu 武(N)), aber sie folgen (cong 從(V)) nicht, dann bringe man sie mit Waffengewalt (bing 兵(N)) unter Kontrolle (zhi 制(V)).
Kongzi Jiayu, „Bian Zheng“; CHANT (201904031233)孔子家語, „辯政“; CHANT (201904031233)孔子曰:「忠臣之諫君,有五義焉。一曰譎諫,二曰戇諫,三曰降諫,四曰直諫,五曰風諫。唯度主而行之,吾從其諷諫乎。」Konfuzius sagte: „Wenn ein loyaler Minister (chen 臣(N)) gegen den Fürsten (jun 君(N)) remonstriert (jian 諫(V)), gibt es dabei fünf Prinzipien. Das erste lautet indirekte Remonstration (jue jian 譎諫), das zweite lautet törichte Remonstrationen (zhuang jian 戇諫), das dritte herablassende Remonstrationen (jiang jian 降諫), das vierte direkte Remonstrationen (zhi jian 直諫) und das fünfte taktvolle Remonstrationen (feng jian 風諫). Man muss seinen Herrscher (zhu 主(N)) abschätzen und sie ausüben. Ich folge (cong 從(V)) den taktvollen Remonstrationen (feng jian 諷諫).“
Liji, „Ai Gong Wen“; Liji zhengyi 2000, S. 1606禮記, „哀公問“; 禮記正義 2000, 一六零六頁公曰:「敢問何謂為政?」孔子對曰:「政者正也,君為正,則百姓從政矣。君之所為,百姓之所從也。君所不為,百姓何從?」Der Herzog (gong 公(N)) fragte: „Ich wage es zu fragen, was ‚die Praxis der Regierung‘ (wei zheng為政(V)) bedeutet.“ Konfuzius antwortete: „Regierung (zheng 政(N)) bedeutet richten (zheng 正/証(V)). Ist der Fürst (jun 君(N)) gerichtet (zheng 正/証(V)), dann folgen (cong 從(V)) die hundert Geschlechter der Regierung (zheng 政(N)). Das, was der Fürst (jun 君(N)) tut, ist dasjenige, dem die hundert Geschlechter folgen (cong 從(V)). Wie sollten die hundert Geschlechter dem folgen (cong 從(V)), was der Fürst (jun 君(N)) nicht tut?“
Lunyu, „Wei Zheng“論語, „為政“七十而從心所欲,不踰矩。Mit siebzig [Jahren] konnte ich dem folgen (cong 從(V)), was mein Herz verlangte, ohne die Regeln (ju 矩(N)) zu übertreten.
Lüshi chunqiu, „Qi Xian“; CHANT (201904031235)呂氏春秋, „期賢“; CHANT (201904031235)衛可謂知用人矣,遊十士而國家得安。簡子可謂好從諫矣,聽十士而無侵小奪弱之名。Man kann sagen, dass Wei verstand, Leute einzusetzen: sie ließen zehn Dienstadelige (shi 士(N)) frei umherwanden und das Land (guojia 國家) erhielt Sicherheit. Man kann sagen, dass Jianzi es mochte, Remonstrationen (jian 諫(N)) zu befolgen (cong 從(V)): er hörte auf zehn Dienstadelige (shi 士(N)) und hatte nicht den Namen, kleine [Länder] zu überfallen und Schwache zu berauben.
Qianfulun, „Ming an“; Qianfulun quanyi 1999, S. 96潛夫論, „明闇“; 潛夫論全譯 1999, 九六頁舜曰:「予違,汝弼。汝無面從,退有後言。」故治國之道,勸之使諫,宣之使言,然後君明察而治情通矣。Shun sagte: „Wenn ich Fehler begehe, dann korrigiere Du mich. Du sollst nicht in meiner Gegenwart mir gehorsam sein (cong 從(V)) und nach dem Verlassen des Hofes hinter meinem Rücken reden.“ Deshalb ist der rechte Weg ein Land (guo 國 / yu 域(N)) zu beherrschen (zhì / chí 治(V)) der, [die Untertanen] anzuspornen und zur Remonstration (jian 諫(V)) zu bewegen; sie dazu zu ermuntern, freiheraus zu sprechen (yan 言(V)). Erst wenn dem so ist, wird der Fürst (jun 君(N)) hellsichtig Untersuchungen anstellen und verstehen, wie man die wahren Umstände des Landes reguliert (zhì / chí 治(V)).
Shangjunshu, „Yi yan“; Shangjunshu zhuizhi 1986, S. 59 - 60商君書, „壹言“; 商君書錐指 1986, 五九-六零頁凡將立國,制度不可不時[察]也,[...] 。制度時,則國俗可化而民從制。Allgemein gilt, ist man im Begriff ein Land (guo 國 / yu 域(N)) zu gründen, geht es nicht an, dass die Bestimmungen und Maße (zhi du 制度) nicht den Zeiten entsprechen; […]. Entsprechen die Bestimmungen und Maße (zhi du 制度) der Zeit, dann können die Sitten des Landes (guo 國 / yu 域(N)) verwandelt werden und das Volk folgt (cong 從(V)) den allgemeinen Standards (zhi 制(N)).
Shangshu, „Da yu mo“; Shangshu zhengyi 2000, S. 105尚書, „大禹謨“; 尚書正義 2000, 一零五頁罔違道以干百姓之譽,罔咈百姓以從己之欲。無怠無荒,四夷來王。Handle nicht dem Weg zuwider, um nach dem Lob des Volkes zu trachten; missachte nicht die [Wünsche des] Volkes, um den eigenen Wünschen zu folgen (cong 從(V)). [Befasse Dich damit] ohne Müßiggang und ohne Auslassung, und die Vier Yi werden zur Königsaudienz kommen (wang 王(V)).
Shangshu, „Yue Ming zhong“; Shangshu zhengyi 2000, S. 296.2尚書, „說命中“; 尚書正義 2000, 二九六頁惟天聰明,惟聖時憲,惟臣欽若,惟民從乂。Der Himmel ist hellhörig und hellsichtig, der Weise folgt zu jeder Zeit seinem Beispiel (xian 憲(V)). Dann werden Minister (chen 臣(N)) respektvoll mit ihm übereinstimmen und das Volk wird folgen (cong 從(V)) und reguliert (yi 乂(V)) sein.
Shangshu, „Yue ming shang“; Shangshu zhengyi 2000, S. 295尚書, „說命上“; 尚書正義 2000, 二九五頁說復於王曰:「惟木從繩則正,后從諫則聖。后克聖,臣不命其承,疇敢不祗若王之休命?」Yue sagte erneut zum König (wang 王(N)): „Wenn das Holz dem Seil (sheng 繩(N)) folgt, dann ist es gerade (zheng 正/証(V)); wenn der Souverän (hou 侯 / 后(N)) den Remonstrationen (jian 諫(N)) folgt (cong 從(V)), dann ist er weise. Kann der Souverän (hou 侯 / 后(N)) weise werden, ahnen die Minister (chen 臣(N)), obwohl sie nicht befehligt wurden, seine Befehle (ming 命 / ling 令(N)). Wer wagt es da, nicht die ausgezeichneten Befehle (ming 命 / ling 令(N)) des Königs (wang 王(N)) zu respektieren?“
Shiji, „Li Si liezhuan“; Shiji 2010, S. 5576史記, „李斯列傳“; 史記 2010, 五五七六頁故明主能外此三者,而獨操主術以制聽從之臣,而修其明法,故身尊而勢重也。凡賢主者,必將能拂世磨俗,而廢其所惡,立其所欲,故生則有尊重之勢,死則有賢明之謚也。是以明君獨斷,故權不在臣也。Deshalb ist der weise Herrscher (zhu 主(N)) in der Lage, diese drei fernzuhalten und eigenmächtig die Herrscherkunst zu handhaben (cao 操(V)), um die gehorsamen (cong 從(V)) Minister (chen 臣(N)) zu kontrollieren (zhi 制(V)) und seine unparteiischen Gesetze (fa 法(N)) zu verbessern, folglich ist seine Person erhaben und seine Machtposition (shi 勢/埶(N)) wiegt schwer. Generell gilt, dass ein fähiger Herrscher (zhu 主(N)) gewiss dazu in der Lage sein muss, seiner Zeit entgegen zu handeln und die Bräuche zu verbessern, das zu verwerfen, was er verabscheut, und das aufzustellen, was er möchte. Folglich hat er im Leben eine ehrenvolle und einflussreiche Machtposition (shi 勢/埶(N)), und im Tod hat er einen posthumen Namen (shi 諡/謚(N)), der von seiner Fähigkeit und Hellsicht [zeugt]. Aus diesem Grund entscheidet der hellsichtige Fürst (jun 君(N)) unabhängig ((du) duan (獨)斷(V)), folglich liegt die Entscheidungsgewalt (quan 權(N)) nicht bei den Ministern (chen 臣(N)).
Shiji, „Lu Zhong lian Zou Yang liezhuan“; Shiji 2010, S. 5330史記, „魯仲連鄒陽列傳“; 史記 2010, 五三三零頁今秦萬乘之國也,梁亦萬乘之國也,俱據萬乘之國,各(交)有稱王之名,睹其一戰而勝,欲從而帝之,是使三晉之大臣不如鄒、魯之仆妾也。Nun ist Qin ein Land (guo 國 / yu 域(N)) von zehntausend Streitwagen und Liang ist ebenfalls ein Land (guo 國 / yu 域(N)) von zehntausend Streitwagen. Beide sind Länder (guo 國家(N)), die zehntausend Streitwagen besitzen, in ihrem Umgang miteinander nennen sie sich „König“ (wang 王(N)). Nun sahen sie [Qin] in einer Schlacht gewinnen und wollen ihm folgen (cong 從(V)) und ihn zum Souverän erklären (di 帝(V)), dies lässt die großen Minister (da chen 大臣) der drei Jin nicht einmal den Sklaven und Konkubinen von Zou und Lu gleichkommen.
Xinyu, „Wuwei“; Xinyu jiaozhu 1986, S. 64新語, „無為“; 新語校注 1986, 六四頁是以君子尚寬舒以裦其身,行身中和以致疏遠;民畏其威而從其化,懷其德而歸其境,美其治而不敢違其政。Deshalb ist der Edle (junzi 君子(N)) lieber großzügig und nachsichtig, um sich selbst zu schützen. In seinem persönlichen Verhalten ist er moderat und ausgewogen, um die weit Entfernten damit zu erreichen. Das Volk fürchtet seine Autorität (wei wei 畏威) und folgt (cong 從(V)) seinem guten Einfluss, es nimmt seine Güte (de 德(N)) an und kehrt in seine Gebiete (jing 竟/境(N)) zurück, es preist seine Regierungskunst (zhi 治(N)) und wagt nicht, sich seiner Politik (zheng 政(N)) zu widersetzen.
Xunzi, „Tian lun“; Xunzi jijie 1988, S. 317荀子, „天論“; 荀子集解 1988, 三一七頁大天而思之,孰與物畜而制之?從天而頌之,孰與制天命而用之?Wie kann den Himmel zu verherrlichen und über ihn nachzudenken daran heranreichen, sich um die Dinge zu kümmern (xu 畜(V)) und sie zu kontrollieren (zhi 制(V))? Wie kann dem Himmel zu folgen (cong 從(V)) und es anzupreisen daran heranreichen, das Himmelsmandat (tian ming 天命) zu kontrollieren (zhi 制(V)) und es anzuwenden?
Zuozhuan, „Zhao gong er shi qi nian”; Chunqiu Zuozhuan zhu 1981, S. 1484-1485左傳, „昭公二十七年”; 春秋左傳注 1981, 一四八四-一四八五頁哀死事生,以待天命。非我生亂,立者從之,先人之道也。[Ich] trauere um die Toten und diene (shi 事/仕(V)) den Lebenden, um auf das Himmelsmandat (tian ming 天命) zu warten. Ich werde keine Unordnung verursachen und demjenigen, der [als König] etabliert wurde (li 立(V)), dienen (cong 從(V)). Dies ist das DAO der Früheren.